Wasserstoff könnte die entscheidende Technologie von morgen sein. Bild: dpa

Fossile Brennstoffe haben ausgedient. Wasserstoff könnte die entscheidende Technologie von morgen sein. Doch Anleger müssen aufpassen: Nur einem Trend hinterherzulaufen, ist noch keine Strategie.

Es ist gerade mal wenige Wochen her, da mussten sich Anleger fragen, ob sie den richtigen Zeitpunkt bei Nikola nicht schon längst wieder verpasst haben. Das amerikanische Hybrid-Truck-Unternehmen hatte den Starttermin für die Bestellungen ihrer Lastwagen bekanntgegeben. Für die Bestellungen wohlgemerkt, nicht für die tatsächlichen Lieferungen. Der Aktienkurs setzte daraufhin seinen Höhenflug fort und stieg auf mehr als 80 Dollar. Bis dahin dümpelte die vor rund zwei Jahren an die Börse gekommene Aktie um rund 10 Dollar.


Inken Schönauer

Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

Inzwischen notieren die Nikola-Papiere wieder deutlich unterhalb der Marke von 40 Dollar, was weniger an dem Unternehmen selbst als vielmehr an der wachsenden Unsicherheit in Sachen Virus-Pandemie in den Vereinigten Staaten liegen dürfte. Das Beispiel zeigt, wie volatil es an der Börse zugehen kann. Eben noch ein Wert unter vielen, plötzlich im Höhenrausch und nun wieder auf ein mögliches Normalmaß gestutzt – mit allen Risiken, die Anleger bedenken sollten, wenn sie auf Einzelaktien setzen.